Negativbeispiel Weinfest: Wie man mit wenig Aufwand Verbesserungen erreichen könnte…

Während des traditionellen Weinfestes Anfang September konnte man bei einem kleinen Spaziergang gut beobachten, wie mit kleinen Änderungen bereits große Auswirkungen für eine fahrradfreundlichere Innenstadt zu erzielen wären. Denn klar ist: Diese Feste sollen in der Innenstadt sein und nicht auf der Wiese vor der Stadt. Trotzdem möchten wir im folgenden die Situation mal etwas beschreiben.

Wir beginnen den Spaziergang im Bereich der sog. Kuppelkirche. Hier kommen alle Einkaufenden und Weinfestbesucher aus Richtung Bessungen und evtl. Eberstadt an; normalerweise befinden sich zahlreiche Abstellmöglichkeiten im oberen Bereich der Fußgängerzone. Diese sind ersatzlos abgeräumt, die Fahrräder werden frei abgestellt, es besteht die Gefahr des Umkippens sowie dass sie weggetragen werden:

Keine 5 Meter weiter wurden allerdings Autoparkplätze eingeplant:

Dabei wäre im Bereich der Hügelstraße sowie des Obelisken genug Platz, um einige der entfernten Abstellanlagen aufzustellen:

Wir gehen die Wilhelminenstraße in Richtung Elisabethenstraße. Hier sind die Abstellanlagen deutlich überfüllt, einzelne Fahrräder werden an Schilder-Masten angeschlossen oder im Bereich des Karstadt frei aufgestellt:

Am Ausgang Adelungstraße des Luisencenters stehen Fahrräder dicht gedrängt unter einer Betontreppe; gegenüber in der Adelungstraße stehen sie frei. Auch hier wäre Platz gewesen, einige der Abstellanlagen aufzustellen.

Auf dem Luisenplatz sind die klassischen Abstellanlagen vor der Sparkasse und dem Carree völlig überlastet.

Vor der Post stehen dann alle abgebauten Abstellanlagen aufgereiht. Dabei müssen sie auf Grund der Menge so dicht stehen, dass man kaum die beidseitige Anschließmöglichkeit nutzen kann, geschweige denn Fahrräder bequem abstellen könnte.

Ein Hinweis, dass die Abstellanlagen bereits vor 5 Tagen abgebaut werden, läßt einen nicht unbedingt mit großem Vertrauen sein Rad hier abstellen:

Zusammengefasst bleibt die Hoffnung, dass bei nächster Gelegenheiten die abmontierten Abstellanlagen mit etwas mehr bedacht rings um das Weinfest aufgestellt werden, bevor sie dicht gedrängt auf dem Luisenplatz verschwendet werden. Hier ließe sich mit wenig Aufwand für alle Radfahrer eine Verbesserung erreichen, aber auch die restlichen Innenstadtbesucher würden von einem geordneteren Erscheinungsbild profitieren.

 

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