Fahrradaktionstag: Fahrradcodierung

Erfahrungsgemäß werden Fahrräder weniger gestohlen, wenn man sie schnell einem Eigentümer zuordnen kann. Das ist bei dem bisher verwendeten Verfahren mit einer zentralen Datenbank nicht der Fall, weil die Zuordnung aufwendig ist und die Rahmennummern der Fahrräder nicht immer eindeutig sind.

Deshalb hat die Friedberger Polizei 1998 nach dem Vorbild aus Bergisch-Gladbach einen Code eingeführt, der den Wohnort und den Namen des Eigentümers integriert. Der Code wird auf dem Sitzrohr unterhalb des Sattels eingraviert. Die Stelle ist so gewählt, dass die Stabilität des Rahmens dadurch nicht beeinträchtigt wird, wie Untersuchungen von Fahrradsachverständigen ergeben haben.

Dennoch gibt es Fahrräder, die nicht codiert werden können. So sind z.B. Kunststoffrahmen (Carbon) sowie sehr spezielle Bauformen nicht gravierbar.

Die Codierung wird auf das sog. Sattelrohr graviert, in dem die Sattelstütze steckt. Zum Befestigen des Codiergerätes ist es oftmals nötig, die Sattelstütze ein wenig Herauszuziehen. Sollten an Ihrer Sattelstütze zum Diebstahlschutz Spezialverschlüsse wie z.B. Pitlock oder 5-kant-Schraube sein, bringen Sie die Spezialschlüssel dafür bitte unbedingt mit, der ADFC hat diese Schlüssel nicht, sonst kann evt. nicht codiert werden.

Bitte Personalausweis, Kaufbeleg und 10€ mitbringen.

(Text von http://www.adfc-darmstadt.de/gruppe.php?bodyid=30)

 

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